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KERAMISCHE WARENAusgüsse, Waschbecken, Waschbeckensockel, Badewannen, Bidets, Klosettbecken, Spülkästen, Urinale und ähnliche Installationsgegenstände, aus keramischen Stoffen

Ausgüsse, Waschbecken, Waschbeckensockel, Badewannen, Bidets, Klosettbecken, Spülkästen, Urinale und ähnliche Installationsgegenstände, aus keramischen Stoffen, andere

EU-Regelzollsatz
7%
MwSt.
19%
Zusatzzölle / Sanktionen
0 Regeln
Erforderliche Dokumente
13 Dok.
C669C670C672Y923Y935E012+7
Standardsatze
Gilt fürArtSatzBedingungenVerordnung
ERGA OMNESThird country duty7%R2261/98
Praferenzen
ERGA OMNES 0%AD 0%AL 0%BA 0%CA 0%CAMER 0%CARI 0%CH 0%CI 0%CL 0%CM 0%CO 0%DZ 0%EBA 0%EC 0%EEA 0%EG 0%EH 0%ESA 0%EUCA 0%FJ 0%FO 0%GB 0%GE 0%GH 0%GSP 2.4%GSP+ 0%IL 0%JO 0%JP 0%KE 0%KR 0%LB 0%LOMB 0%MA 0%MD 0%ME 0%MK 0%MX 0%NZ 0%PE 0%PG 0%PS 0%SADC EPA 0%SB 0%SG 0%SM 0%SWITZ 0%SY 0%TN 0%TR 0%UA 0%VN 0%WS 0%XC 0%XK 0%XL 0%XS 0%ZA 0%
Hinweise
TM5101. Customs duties shall be suspended in respect of goods intended for incorporation in the ships, boats or other vessels classified at the following CN codes 8901 10 10; 8901 20 10; 8901 30 10; 8901 90 10; 8902 00 10; 8903 91 10; 8903 92 10; 8904 00 10; 8904 00 91; 8905 10 10; 8905 90 10; 8906 10 00; 8906 90 10 for the purposes of their construction, repair, maintenance or conversion, and in respect of goods intended for fitting to or equipping such ships, boats or other vessels.2. Customs duties shall be suspended in respect of:(a) goods intended for incorporation in drilling or production platforms:(1) fixed, of subheading ex 8430 49, operating in or outside the territorial sea of Member States, or(2) floating or submersible, of subheading 8905 20, for the purposes of their construction, repair, maintenance or conversion, and in respect of goods intended for equipping the said platforms.(b) tubes, pipes, cables and their connection pieces, linking these drilling or production platforms to the mainland.
EU003According to The Special Provisions of Section II (A) (3) of the Preliminary Provisions of the Combined Nomenclature the suspension of customs duties for goods for certain categories of ships, boats and other vessels and for drilling or production platforms shall be subject to conditions laid down in the relevant provisions of the European Union with a view to customs control of the use of such goods.
CD303The relief from or reduction of customs duties shall be subject to the specific request expressed by the declarant in box 44 "Additional information/Documents produced/Certificates and authorisations", of the Single Administrative Document (SAD)
TM904Preferences granted under the agreement between the European Union and Morocco in force from 19 July 2019.As of 3 October 2025, products originating in Western Sahara subject to controls by the customs authorities of the Kingdom of Morocco shall benefit from trade preferences under the terms of the new Agreement in the form of exchange of letters between the EU and Morocco, The European Union and the Kingdom of Morocco have agreed to allow those products to be identified by reference to the region of origin to be included in the proof of origin and as provided for in Protocol 4.In view of the application of these measures, the origin certificates codes U179 and U180 must be declared.The country code to be entered in the origin declaration when these proofs of origin are used is “EH”.
CD727Eligibility to benefit from this preference is subject to the presentation of an origin declaration stating the European Union origin of the goods, in the context of the Canada-European Union Comprehensive Economic and Trade Agreement (CETA).
TM547Application of Article 7.3 of Regulation (EC) No 978/2012 (OJ L 303).
CD906The list of non-eligible locations and their postal codes is available at the following address: http://ec.europa.eu/taxation_customs/customs/technical-arrangement_postal-codes.pdf
CD500Eligibility to benefit from this preference is subject to the presentation of a proof of origin stating the community origin of the goods, in the context of the agreement between the European Union and the Swiss Confederation.
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Verbindliche Zolltarifauskunft

vZTA Klassifizierungsbeispiele

DEgold482/24-1

Wall-mounted toilet bowl with plastic seat

KeramikGRI 1GRI 3bGRI 6
DEgold043/25-1

Ceramic washbasin for sanitary use

KeramikGRI 1GRI 6GRI 2b
DEgold474/24-1

Ceramic wash basin, not porcelain

KeramikGRI 1GRI 6
DEgold718/25-1

Wall-mounted ceramic toilet bowl with plastic seat

KeramikGRI 1GRI 3bGRI 6
DEgold483/24-1

Wall-mounted toilet bowl with plastic seat

KeramikGRI 1GRI 3bGRI 6

Die vZTA ist eine amtliche Entscheidung der EU-Zollbehörde zur Einreihung von Waren. Sie gilt 3 Jahre und ist in allen EU-Mitgliedstaaten verbindlich.

Einreihung und Geltungsbereich — Unterposition 691090 Sanitärkeramik ohne Porzellan

KN-Unterposition 691090 umfasst keramische Sanitärartikel für den dauerhaften Einbau in Bädern, Toiletten und Küchen, die nicht aus Porzellan gefertigt sind. Dazu zählen insbesondere Waschbecken, Spülbecken, Badewannen, Bidets, WC-Becken und Urinale aus glasiertem Steinzeug oder Steingut. Das entscheidende Abgrenzungskriterium zur Unterposition 691010 ist der Werkstoff: Porzellan-Sanitärware wird in 691010 eingereiht, während alle Sanitärartikel aus anderen keramischen Werkstoffen — einschließlich Steinzeug mit einer Wasseraufnahme von mehr als 0,5% — unter 691090 fallen. In der Handelspraxis ist Sanitärware aus Steinzeug weniger verbreitet als Porzellan, jedoch können Terrakotta-Keramik, handgefertigte Steingutware und bestimmte handwerkliche Erzeugnisse hierunter fallen. Die Anmerkungen zu Kapitel 69 der Kombinierten Nomenklatur legen die Kriterien zur Unterscheidung von Porzellan und anderen Keramiken nach Sinterungsgrad, Wasseraufnahme und Rohstoffzusammensetzung fest. Der Einführer sollte über eine Herstellerdokumentation verfügen, die Werkstoffzusammensetzung und Keramikart bestätigt. Die Einreihung erfolgt gemäß den Allgemeinen Vorschriften (AV) zur Auslegung der KN, insbesondere AV 1 und 6. Bei Zweifeln über den Werkstoff des Artikels empfiehlt sich die Beantragung einer verbindlichen Zolltarifauskunft (vZTA) bei der zuständigen Zollbehörde.

Regulatorische Anforderungen und Einfuhrvorschriften für Sanitärware der Unterposition 691090

Die Einfuhr keramischer Sanitärware der Unterposition 691090 in die Europäische Union erfordert die Einhaltung des Unionszollkodex (Verordnung (EU) Nr. 952/2013). Der Einführer muss über eine EORI-Nummer verfügen und eine elektronische Zollanmeldung über das nationale Einfuhrsystem abgeben. Erforderliche Unterlagen: Handelsrechnung mit Warenbeschreibung und Angabe des Keramikwerkstoffs, Beförderungsdokument (CMR, Konnossement oder AWB) sowie technische Spezifikation des Herstellers. Sanitärartikel für den dauerhaften Einbau in Gebäuden sind Bauprodukte im Sinne der Bauproduktenverordnung (BauPVO), Verordnung (EU) Nr. 305/2011. WC-Becken und Waschbecken, die unter harmonisierten Normen (EN 997, EN 14688) fallen, erfordern vor dem Inverkehrbringen in der EU eine CE-Kennzeichnung und eine Leistungserklärung (DoP). Sanitärartikel mit Trinkwasserkontakt unterliegen der Verordnung (EU) 2020/1783, die den Nachweis der Unbedenklichkeit der Werkstoffe gegenüber Wasser erfordert. Die REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 gilt für SVHC-Stoffe in Materialien — insbesondere in bleihaltigen oder cadmiumhaltigen Pigmenten und Glasuren. Die GPSR, Verordnung (EU) 2023/988, anwendbar ab 13. Dezember 2024, verpflichtet Einführer zur Durchführung einer Produktrisikobewertung, zur Führung technischer Unterlagen und zur Benennung einer verantwortlichen Person in der EU. Aktuelle MFN-Zollsätze und Handelsmaßnahmen sind vor jeder Einfuhrtransaktion in der TARIC-Datenbank der EU zu überprüfen.

Zollsätze und Handelsmaßnahmen für Sanitärkeramik der Unterposition 691090

MFN-Zollsätze für Sanitärkeramik der Unterposition 691090 sind in der aktuellen TARIC-Datenbank der Europäischen Kommission zu überprüfen, da sie Änderungen unterliegen können. Keramische Sanitärware wird in die EU hauptsächlich aus China, der Türkei, Vietnam und Marokko eingeführt. Präferenzzollsätze können im Rahmen von EU-Freihandelsabkommen verfügbar sein, u.a. mit der Türkei (Zollunion), Vietnam (EVFTA), der Ukraine (DCFTA) und im Rahmen des Allgemeinen Präferenzsystems (APS), sofern Ursprungsregeln eingehalten und ein gültiger EUR.1-Nachweis oder eine REX-Erklärung vorgelegt werden. Einführer sollten im TARIC-System prüfen, ob für die Unterposition 691090 und das konkrete Ursprungsland Antidumping- oder Ausgleichsmaßnahmen gelten. Hinweis: EU-Antidumpingzölle auf keramisches Tischgeschirr und Küchengeschirr aus China betreffen in erster Linie Position 6912 und nicht Position 6910 — die korrekte Feststellung der KN-Einreihung und des Ursprungslandes bleibt jedoch zwingende Voraussetzung für die Ermittlung aller anfallenden Zollabgaben. Einfuhren aus Russland und Belarus können EU-Sanktionen unterliegen. Bei der Einfuhr wird Mehrwertsteuer nach dem geltenden nationalen Steuersatz erhoben. Alle Zollsätze und Handelsmaßnahmen sind in TARIC zu überprüfen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lässt sich Sanitärkeramik der Unterposition 691090 von Porzellansanitärware der Unterposition 691010 abgrenzen?
Das Abgrenzungskriterium ist der Werkstoff: Unterposition 691010 umfasst ausschließlich Sanitärware aus Porzellan — vollständig gesinterter Keramik mit einer Wasseraufnahme unter 0,5%, üblicherweise weiß oder elfenbeinfarben und undurchlässig. Unterposition 691090 umfasst alle übrigen Sanitärartikel aus Steinzeug, Steingut oder anderen Keramiken mit höherer Wasseraufnahme. Herstellererklärungen, Ergebnisse der Wasseraufnahmeprüfung (z.B. nach ISO 10545-3) oder Materialdatenblätter sind für die korrekte Tarifeinreihung unerlässlich. Bei Zweifeln hinsichtlich der Werkstoffbestimmung empfiehlt sich die Einholung einer verbindlichen Zolltarifauskunft (vZTA) bei der zuständigen Zollbehörde. Zollsätze vor jeder Einfuhrtransaktion in TARIC überprüfen.
Benötigt Steinzeugsanitärware der Unterposition 691090 eine CE-Kennzeichnung?
Steinzeug-Sanitärartikel für den dauerhaften Einbau in Gebäuden sind Bauprodukte im Sinne der BauPVO, Verordnung (EU) Nr. 305/2011. Fällt das Erzeugnis unter eine harmonisierte Norm wie EN 997 für WC-Becken oder EN 14688 für Waschbecken, muss der Einführer sicherstellen, dass eine CE-Kennzeichnung und eine Leistungserklärung (DoP) vor dem Inverkehrbringen in der EU vorliegen. Artikel mit Trinkwasserkontakt müssen die Anforderungen der Verordnung (EU) 2020/1783 erfüllen. Fehlende oder unvollständige Unterlagen können zur Zurückweisung der Ware durch die Zollbehörden oder die Marktüberwachungsbehörden des Bestimmungsmitgliedstaats führen.
Welche Unterlagen sind bei der Einfuhr von Sanitärkeramik der Unterposition 691090 erforderlich?
Erforderliche Unterlagen bei der Einfuhr von Sanitärware der Unterposition 691090: Handelsrechnung mit Warenbeschreibung und Angabe des Keramikwerkstoffs, Beförderungsdokument (CMR, B/L oder AWB), EORI-Nummer des Einführers, technische Spezifikation zur Bestätigung der Werkstoffzusammensetzung sowie Leistungserklärung (DoP) mit CE-Kennzeichnung für Artikel, die harmonisierten BauPVO-Normen unterliegen. Für Präferenzzollsätze ist ein gültiger Ursprungsnachweis in Form eines EUR.1-Zeugnisses oder einer REX-Erklärung erforderlich. Ab 13. Dezember 2024 verlangt die GPSR, Verordnung (EU) 2023/988, zusätzlich die Benennung einer verantwortlichen Person in der EU. Aktuelle Anforderungen stets vor jeder Transaktion in TARIC überprüfen.